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E-Commerce -
Neuigkeiten
Auf dem
E-Commerce-Forum des HGF-Ausschusses Beschaffungswesen (HGF: Helmholtz-Gesellschaft) im
Deutschen Krebsforschungszentrum, Heidelberg, hat die Promega GmbH, Mannheim, am 28.03.00
ein neues elektronisches Kundendienstkonzept für Einrichtungen mit dezentral geführtem
Einkauf vorgestellt.
Das DKFZ in Heidelberg, eines der
führenden Forschungszentren in der Molekularbiologie und mit langjähriger Erfahrung in
der dezentralen Beschaffung, arbeitet an einem umfassenden Katalogkonzept für
B2B-Procurement (B2B: Business to Business). Gleichzeitig beginnen Vorbereitungen zum Test
eines ergänzenden oder (je nach Einrichtung) alternativen Systems von Promega, das im
Sommer 2000 für alle Forschungseinrichtungen des öffentlichen Rechts in Deutschland und
Österreich zur Verfügung stehen wird.
Diese Lösung verknüpft Einrichtungen, die
mit SAP R/3 ausgestattet sind mit dem gleichzeitig völlig neu entwickelten elektronischen
Kundendienstsystem der Promega. Wissenschaftler oder technisches Personal werden mit
dieser Lösung, die zunächst die Bestellautorisierung, Kostenstelle und das Budget
prüft, tiefgehende technische Beratung zu molekularbiologischen Experimenten ggf. mit
Bestellungen verbinden können, die direkt in SAP abgebildet werden. Dabei werden nicht
allein die für das Haus spezifischen Einkaufskonditionen berücksichtigt, jeder einzelne
Schritt in der Beschaffung kann zentral und dezentral kontrolliert werden.
Diese Lösung wird dem Recht der
öffentlichen Auftragsvergabe und strengen Datenschutzstandards entsprechen. Nach
Abschluß der Testphase stellt Promega, das weltweit größte private Unternehmen für
molekularbiologische Forschungsreagenzien, dem DKFZ die erforderliche Software kostenfrei
zur Verfügung. Damit kann das Krebsforschungszentrum diese Lösung sowohl anderen
Lieferanten als auch anderen Forschungseinrichtungen weitergeben.
So entsteht in den nächsten Monaten ein
intelligenter Weg für die Beschaffung beratungsintensiver sog. B- und A-Produkte, der die
B2B-Aktivitäten des DKFZ flankieren wird.
Unabhängig vom DKFZ und ganz generell geht
dieser Weg über die bisherigen C-Produktkonzepte (z.B. für Büromaterial) deutlich
hinaus. Dezentral vom Wissenschaftlerarbeitsplatz aus werden Waren und Information beim
biotechnologischen Hersteller direkt geordert; reinen Internethändlern, sog. "web
aggregators", wird dieses im Markt offene System die Geschäftsgrundlage entziehen.
Für die Forschungseinrichtungen bedeutet dies nicht allein bessere Kontrolle, erhebliche
Entlastungen im Einkauf, Schnelligkeit und excellenter Service, sondern Einsparungen von 7
15 % der Kosten virtueller Zwischenhändler.
Die Promega GmbH ist seit 3 Jahren
direkt in Deutschland tätig, Entwicklung und Fertigung zu > 1650 Produkten erfolgen
direkt im Stammhaus in Madison, Wisconsin, USA. Promega ist einer breiteren
Öffentlichkeit vor kurzem durch einen Sieg im Patentstreit mit Roche zur
"Taq-Polymerase" bekannt geworden, dem bisher bedeutendsten Werkzeug in der
modernen Molekularbiologie. Das Unternehmen ist sehr stark kundendienstorientiert,
Insidern ist Promega auch durch den legendären "Product and Applications Guide"
vertraut. www.promega.com wird in den USA seit 1996 jedes Jahr als "most useful and most
interesting Website in the Life Sciences" ausgezeichnet (Bioinformatics, Inc.).
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