Reporter Assays für nukleare Rezeptoren
Anwender-freundlichAntibiotikaresistenzen auf allen Vektoren ermöglichen doppel-stabile Zellen |
Weitere Informationen im Online-Shop » |
interne NormalisierungRenilla Co-Reporter auf BIND-Vektoren |
Vergleichbareine Plattform für alle nuklearen Rezeptoren |
Schnellkurze Induktionszeiten der Luciferase |
Sensitivbesseres Signal-Rausch-Verhältnis durch 9x Gal4; kein Hintergrund durch endogene Expression |
| Protokoll ERα-Vektor (PDF) » | ||
Nukleare Rezeptoren detektieren als
Ligand-regulierte Transkriptionsfaktoren Steroide
und andere Moleküle innerhalb der Zelle. Sie liegen
im Cytoplasma meist im Komplex mit assoziierten
Regulatoren vor. Bindet ein Ligand an den Komplex
wandert dieser in den Zellkern. Dort bindet der
Komplex mit seiner DNA-Bindedomäne (DBD) an
spezifische DNA-Abschnitte. Dadurch wird das
angrenzende Gen als Antwort auf die Anwesenheit des
Liganden hochreguliert.
Der Luciferase-Reporterassay misst die zelluläre
Aktivität der nuklearen Rezeptoren in Säugerzellen.
In diesem System ist die Ligandenbindedomände
(LDB) eines nuklearen Rezeptors mit der DBD des GAL4
Transkriptionsfaktors aus der Hefe fusioniert. Das
Hybrid-Fusionsprotein bindet an die neun
Wiederholungen der GAL4 Upstream Activator Sequence
(UAS) und aktiviert den luc2P Luciferase-Reporter
(Abbildung).
Folgende neue Vektoren kodieren Fusionsproteine für
den Assay:
pBIND-ERα Vector (Kat.Nr. E1390): kodiert für ein Fusionsprotein aus der GAL4-DBD und der LDB des Östrogenrezeptor (ER-LBD).
pBIND-GR Vector (Kat.Nr. E1581): kodiert für ein Fusionsprotein aus der GAL4-DBD und der Glucocorticoid-Rezeptor-LBD (GR-LBD).
pFN26A (BIND) hRluc-neo Flexi® Vector (Kat.Nr. E1380): hat eine kodierende Sequenz für ein Fusionsprotein aus der GAL4-DBD, ein Linkersegment und eine in-frame Protein-kodierenden Sequenz mit den Schnittstellen SgfI 5‘ und PmeI 3‘. Das Fusionsgen wird vom Immediate-early-Promotor des humanen Cytomegalievirus (CMV) kontrolliert.
Alle Fusionproteine können bei Ligandbindung die Transkription der Luciferase induzieren. Dazu muss das Luciferase-Gen unter der Kontrolle einer GAL4 UAS stehen, wie z.B. im pGL4.35[luc2P/9XGAL4UAS/Hygro] Vector (Kat.Nr. E1370) oder in den GloResponse™ 9XGAL4UAS-luc2P HEK293 Zellen (Kat.Nr. E8530). Die destabilisierte und optimierte luc2P Luciferase ist sensitiver und benötigt kürzere Induktionszeiten als nativere Reporterenzyme.
Anwendungen:
- Charakterisieren von Liganden und Modulatoren
nuklearer Rezeptoren
- Pharmaforschung/High-throughput Screening
- Krebsforschung
- Entzündungsforschung
- Umwelttoxikologie
Abbildung: Aktivierung des Luciferase-Gens durch Reporter-Assay