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28.03. 2003
Lebende Zellen, gemessen als Zell-Viabilität, haben
uns viel zu sagen. Die Zellen werden zunächst mit externen Präparaten,
wie Medikamenten oder Chemikalien, behandelt. Anschließend kann sowohl
die Anzahl lebender Zellen als auch das Zellwachstum (Proliferation) oder
die Toxizität mit Zell-Viabilitäts-Assays bestimmt werden.
Diese Assays sind in der Naturwissenschaft weit
verbreitet und werden in einer Vielzahl von Bereichen, wie der
Krebsforschung, der Toxikologie, der Prüfung von Kosmetika sowie der
Medikamentenentwicklung angewandt. Zell-Viabilitäts-Assays können in
Sicherheitstests vor der Freigabe von Konsumgütern als Prüfungsmethode
benutzt werden in
vitro” Zell-Assays dienen als alternative Methode für gesetzlich
vorgeschriebene Tierexperimente und können Tierversuche ersetzen oder die
Anzahl der benötigten Tiere verringern, ohne dass die
Verbrauchersicherheit beeinträchtigt wird.
Herkömmliche
Assays zur Viabilitäts-Bestimmung basieren auf mühsamer Zellzählungsmethode
mit dem Mikroskop oder setzen die Anwendung von umweltgefährdenden
radioaktiven Materialien voraus. Zusätzlich benötigen die radioaktiven
Assays besondere Arbeitsweisen und Entsorgungsverfahren und sind für den
Forscher potenziell gesundheitsschädlich.
Promega spielte
bereits 1993 eine bedeutende Rolle in der Entwicklung von Zell-Viabilitäts-Assays
mit dem auf MTT-Substanz basierenden CellTiter
96® Non-Radioactive Cell Proliferation Assay. Die neue
Technik stützte sich dabei auf die Umwandlung von MTT in ein gefärbtes
“Formazan”-Produkt. Diese Umwandlung findet nur in Anwesenheit
lebender Zellen statt. Dies war ein äußerst wichtiger Entwicklungserfolg
für Promega’s “Signal Transduction” Produktlinie und führte zur
Etablierung des Rufs Promega’s als eines der führenden Unternehmen in
der zellbasierenden Assay-Entwicklung.
Mit Erfindung
dieser “colorimetrischen” Methode zur Bestimmung der Zell-Viabilität
konnten die Ergebnisse einfacher und sicherer erzielt werden. Allerdings
befand sich die Technologie noch in einem frühen Stadium. Das
Formazan-Produkt war nicht löslich und benötigte daher vor der Messung
einen zusätzlichen Lösungsschritt mit einem potenziell gesundheitsschädlichen
Lösungsmittel.
Nach dem Abschluss eines weltweiten Lizenzabkommens für
ein neuartiges alternatives Produkt (lösliches MTS) war Promega in der
Lage, das weiterentwickelte CellTiter
96® AQueous Non-Radioactive Cell Proliferation
Assay anzubieten. Durch
die Kombination von MTS mit der “PMS”-Reagenz entfiel die
Notwendigkeit eines zusätzlichen Lösungsschrittes, während gleichzeitig
die Assay-Leistung erhöht wurde.
Der
Austausch der “PMS”-Reagenz durch die stabilere “PES”-Reagenz gilt
als nächster Qualitätssprung in der Produktlinie und ermöglicht die
Kombination von Reagenz und MTS in einer einzigen stabilen Lösung, welche
direkt zu den Proben gegeben werden kann.
Dieses System, erhältlich
als Promega’s CellTiter 96®
AQueous One Solution Cell Proliferation Assay, erlaubt die
Vereinfachung des Reaktionsablaufs hin zu einem Einzelschrittverfahren.
Dieser nichtradioaktive, hochleistungsfähige Assay bietet einfache
Handhabung und schnelle Ergebnisse, was diesem Assay zu einer
hervorragenden Lösung für Hochdurchsatz-Anwendungen wie die
Medikamentenentwicklung macht.
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