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Die P450-GloTM Screening Systems stellen ein komplettes
Reagenzienset zur Durchführung lumineszierender Cytochrom
P450-Assays dar. Die P450- GloTM –Screeningsysteme können
bei Pharma- und Wirkstoffscreenings, sowie in der Forschung zur
Untersuchung des Einflusses von Chemikalien und anderen Faktoren auf
die P450-Enzymaktivität eingesetzt werden.
Die P450-GloTM-Screening-Systeme beinhalten wie die
herkömmlichen
P450-GloTM-Assays (Katalognr. V8751, V8752, V8761,
V8762, V8771, V8772, V8781, V8782, V8791, V8792, V8801, V8802,
V8811, V8812, V8881, V8882, V8891, V8892) ein Cytochrom
P450-Substrat, Luciferin-Nachweisreagenz und Reaktionspuffer. Die
P450-GloTM-Screening-Systeme umfassen darüber hinaus eine
Membranpräparation, die aus Baculovirus-infizierten Insektenzellen
hergestellt wurde und rekombinantes humanes Cytochrom P450 und
P450-Reduktase (bei CYP2C9 und CYP3A4 außerdem Cytochrom b5)
enthält. Als weitere Komponenten des Screening-Systems stehen KPO 4 -Puffer,
luciferinfreies Wasser, ein NADPH-Regenerationssystem, sowie als
Negativkontrolle eine Membranfraktion ohne P450-Aktivität zur
Verfügung.
Die P450-GloTM-Substrate (V9770: Luciferin-ME, V9790:
Luciferin-H, V9800: Luciferin-BE) sind Derivate des Käferluciferin.
Sie reagieren bei Inkubation mit dem Cytochrom P450-Enzym und dem
NADPH-Regenerationssystem zu D-Luciferin. Dieses wird durch Zugabe
des Luciferin-Nachweisreagenz mit Hilfe der Luciferase umgesetzt.
Das mit der Reaktion einhergehende stabile lichtemittierende Signal
ist direkt proportional zur Aktivität des Cytochrom P450 und wird im
Luminometer quantifiziert. Die zu testende Substanz kann eine
Änderung in der Lumineszenz hervorrufen. Dabei handelt es sich meist
um eine Signalreduktion, die auf der Inhibition des Cytochrom P450
durch die Testverbindung beruht. Diese lässt sich durch die
Bestimmung des IC 50 -Wertes
(d.h. die Konzentration, die zu einer 50%-igen Hemmung der Reaktion
führt) charakterisieren.
Hohe Sensitivität und Kostenersparnis durch geringere Mengen
schwache Hintergrundsignale: P450 als für HPLC- oder
Fluoreszenz- methoden üblich
Geschwindigkeit: durch den lumineszierenden Assay werden
zeitintensive Methoden wie HPLC-Analysen umgangen
Lumineszenz: die Lichtemission ist direkt proportional zur
P450-Konzentration; keine Störung durch fluoreszierende Verbindungen
Großer Dynamikbereich: hoher Z`-Faktor (>0,8) zeigt die
Robustheit und damit die ausgezeichnete Qualität des Assays an
Optimierte Assayzusammensetzung: wenig falsch-positive
Ergebnisse
mit stabiler Leuchtkäferluciferase:
Wasserlösliche Substrate: Vermeidung einer möglichen
P450-Inhibition durch organische Lösungsmittel
Akkurate IC 50 -Bestimmung:
Exakte Konzentrationsbestimmung des Enzyminhibitors mit Hilfe des
IC50-Wertes möglich
96- oder 384-Well-Plattenformat: der Test lässt sich einfach
auf das 384-Well-Plattenformat übertragen |