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Promega GmbH

Produktinformation

  Produkt Protokoll Kat.Nr.
 

Flexi® System, Entry/Transfer
Flexi® System, Transfer
Carboxy Flexi® System, Transfer
 

Die Flexi® Vector Systeme bieten eine schnelle, einfache und zuverlässige Möglichkeit, DNA-Sequenzen zwischen Vektoren zu transferieren. Verschiedene Flexivektoren stehen zur Auswahl, die je nach Bedarf die Expression von N-terminalen bzw. C-terminalen Fusionsproteinen oder nativen (nicht-getaggten) Proteinen ermöglichen. Alle Flexivektoren enthalten das letale Barnasegen, das durch das DNA-Fragment ersetzt wird und dadurch eine positive Selektion des Inserts ermöglicht.

Die Flexivektorsysteme sind so konstruiert, dass keine unerwünschten Aminosäurereste an das Protein angehängt werden. Die DNA wird direkt in den Vektor kloniert, der für das gewünschte Expressionssystem geeignet ist. Ein spezieller Eingangsvektor ist nicht erforderlich.

Die Flexivektoren enthalten die Schnittstellen der beiden seltenen Restriktionsenzyme SgfI und PmeI. Proteincodierende Sequenzen können mit Hilfe der SgfI- und PmeI-Sites direkt in andere Flexivektoren überführt werden. Die Orientierung des DNA-Fragments und der Leserahmen bleiben dabei erhalten (Abb.1).Die SgfI-Schnittstelle liegt upstream des Startcodons der proteincodierenden Region und erlaubt die Expression der entsprechenden Proteine. Die PmeI-Schnittstelle enthält das Stopcodon für die proteincodierende Sequenz.

C-terminale Flexivektoren (d.h. Flexivektoren, die C-terminal getaggte Proteine exprimieren) können als Akzeptoren für DNA-Fragmente anderer Flexivektoren genutzt werden. Sie besitzen selbst keine Pme I-Schnittstelle, sondern eine andere blunt end-Site, nämlich EcoICR I. Werden die Pme I und EcoICR I-Schnittstellen durch Ligation verbunden, wird das Stopcodon in der neuen Anordnung nicht wiederhergestellt. Die DNA wird bis zu der Sequenz weitergelesen, die das C-terminale Fusionspeptid codiert. C-terminale Flexivektoren sind daher nicht reversibel, d.h. die proteincodierende DNA kann nicht wieder aus dem Vektor herausgeschnitten werden. Daher wird empfohlen, das DNA-Fragment nicht direkt in den C-terminalen Flexivektor, sondern zuvor in einen nativen oder N-terminalen Flexivektor zu klonieren (Abb. 2).
 
Merkmale Vorteile
Flexibilität Flexi®-Vektoren können in verschiedenen Expressionssystemen eingesetzt werden (Bakterien, Säugerzellen, in vitro). Ein Transfer zwischen verschiedenen Systemen ist möglich. Je nach Bedarf können native Proteine oder N-terminal bzw. C-terminal getaggte Proteine exprimiert werden.
 
Zeitersparnis Ein Eingangsvektor ist nicht erforderlich. Der hocheffiziente Gentransfer ermöglicht es dem Anwender, rekombinante Kolonien direkt zu verwenden. Dadurch wird das zeitaufwendige Screening der rekombinanten Kolonien überflüssig.
Produktivität Für Hochdurchsatzverfahren geeignet.

Eine Übersicht über die einzeln erhältlichen Flexi-Vektoren finden Sie hier.

TM254 C8640
C8820
C9320