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Promega GmbH

3D-Bild Know How

Entstehung der Promega Raumbilder

Zwei gekoppelte SONY Cyber-shot DSC-R1 Digitalkameras sind der Kern des Raumbildfotografie-Systems, das für die Promega-Motive zum Einsatz kommt. Die beiden DSC-R1 sind auf einen sog. „Stereoschlitten“ montiert und mit Hilfe des RBT 3-D Synchronisationsmoduls D1 elektronisch verbunden.
Die Kamera rechts vertritt gewissermaßen das rechte Auge des Betrachters, die Kamera links, für das linke Auge, ist um 180 Grad gedreht, damit die beiden Kameras und ihre Objektive so nahe wie möglich zueinander rücken können.
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Kurze Definition: Vertikale Steroskopie & das KMQ-Verfahren

Das Prinzip der vertikalen Stereoskopie, die Stereo-Halbbilder übereinander anzuordnen und durch Prismen zu betrachten, ist nicht neu. Möglicherweise hat schon David Brewster im 19. Jahrhundert damit experimentiert.
Die Merkmale der vertikalen Stereoskopie sind...
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Raumbilder in der Forschung

Das Verständnis räumlicher Strukturen ermöglicht das gedankliche “Begreifen” des untersuchten Gegenstandes. Deshalb haben 3D Analysen und die dazu erforderlichen Verfahren der 3D Betrachtung und Raumbilddarstellung einen hohen Stellenwert in bestimmten Forschungsrichtungen.

Hier einige aktuelle Beispiele aus der biologischen und medizinischen Forschung:

1. Röntgenstrukturanalyse molekularer Wechselwirkungen:
Prof. Patrick Cramer, Genzentrum der LMU, München, untersucht die Struktur der RNA-Polymerase II bis ins atomare Detail. Philip-Morris-Forschungspreis 2007, Leibniz-Preis 2006. Ähnliche Techniken werden in der Arzneimittelforschung (synthetisches Drug Design) eingesetzt. Dr. Jochen May: Röntgenbeugungsaufnahmen dienen der „Vorhersage, ob eine Wechselwirkung mit einem Liganden überhaupt stattfinden kann, wo und wie er an einem Protein andockt und wie die Größenverhältnisse zwischen Protein und Substrat sind. Nur durch 3D-Abbildungen ist eine Visualisierung möglich“
2. Kryo-Elektronenmikroskopie lebender Zellen:
Prof. Wolfgang Baumeister, MPI Biochemie, Martinsried: Schering-Preis für räumliche Bilder aus lebenden Zellen. Norbert Lossau: „Bei der sogenannten Kryo-Elektronenmikroskopie werden die zu untersuchenden Zellen zunächst blitzschnell eingefroren. Dabei erstarren sie zu einem glasartigen Eis, das keine Eiskristalle enthält, die empfindliche Zellstrukturen zerstören könnten. Dann wird das zu untersuchende Objekt mit dem Elektronenmikroskop aus verschiedenen Blickrichtungen aufgenommen. Aus diesen Einzelbildern wird per Computer ein dreidimensionales Abbild errechnet.“ „Professor Baumeister hat sich vorgenommen, mit seinem 3-D-Mikroskop die Verbindungszellen zwischen den Nervenzellen, die sogenannten Synapsen, zu erforschen“.
3. Rasterelektronenmikroskopie (REM) und Bionik:
Prof. Werner Nachtigall, früher Lehrstuhl Zoologie an der Universität Saarbrücken, ist der Bionik Pionier in Deutschland. Seit über 20 Jahren nutzen seine Mitarbeiter Raumbildanalysen. Der BIONA Report VII/1. 3- D SEM Atlas of Insect Morphology. Heteroptera (Taschenbuch), Gustav-Fischer-Verlag, Helmut G. Kallenborn, Alfred Wisser, Nachtigall Werner, setzt zur Betrachtung bestechender REM-Fotografien der Insektenkörper und ihrer Einzelheiten ein dieselbe Prismenbrille wie Promega.

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Das Zeitalter der Digitalkameras führt zur Raumbildfotografie

In der Vergangenheit hat es zahlreiche Ansätze gegeben Märkte für die echte Raumbildfotografie zu entwickeln (Anm.: Bei Promega geht es immer um echte Raumbilddarstellung, nicht um die weit verbreiteten Pseudo-3-D-Effekte).

Die wichtigsten technischen Verfahren dazu werden im Grundkurs 3D-Bilder - Analoge und digitale Techniken - beschrieben (Abé, Thomas, vfv 1998).

  • In der Öffentlichkeit und bei vielen „Experten“ geht man immer davon aus, daß ein „Boom“ dann entsteht, wenn das 3-D Erlebnis ohne Brille möglich sein wird. Eine medien-kompatible Lösung zur Raumbildanwendung ohne Brille (d.h. z.B. Darstellung auf Bildschirmen und im klassischen Druck) wird es jedoch nicht geben.
  • Es gab bisher keine leicht bedienbaren, guten und preiswerten Raumbildkameras, so auch keine Chance für einen breiteren Amateurmarkt; dies ändert sich jedoch im Zeitalter der Digitalkameras (s. 1. Preis im Promega Wettbewerb).
  • Die Hauptzielgruppe professioneller Fotografie, die Werbung, verfügte nicht über ineinander greifende, gute Raumbildpräsentationsmedien, die preiswert genutzt werden könnten. Über dieses Stadium sind wir hinaus, die Raumbildfotos mit Promega Motiven und ihre Nutzung im Druck und im Internet zeigen es.

Das Zeitalter der Digitalkameras ist gekommen. Das bedeutet noch nicht, daß es zwangsläufig und bald zu einer integrierten digitalen Raumbildkamera von einem führenden Hersteller kommt, obwohl die Wahrscheinlichkeit jetzt wächst. In jedem Fall lassen sich jedoch heute sowohl preiswerte als auch sehr hochwertige Paare von Digitalkameras wesentlich besser synchronisieren als analoge Kameras. Auch die elektronische Kombination der dabei entstehenden Bildpaare, gerade auch für das KMQ-Verfahren, ist wesentlich einfacher als bei der analogen, herkömmlichen 3-D Fotografie; die digitale Nachbereitung der Bildpaare ist ein Kinderspiel!

Die Digitalisierung hat eine weitere, ganz neue Voraussetzung geschaffen, die gewinnträchtige Zwischenstufen für die 3-D Medienpräsentation ermöglicht: Qualitativ hochwertige Farbfotokopien lassen sich, wie „print on demand“, bereits in kleinen Serien zu niedrigen Kosten für Druckprojekte herstellen.

 


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